In dieser Folge von Reich durch Radeln sprechen wir mit dem radelnden Landarzt i.R. und Nachhaltigkeits-Aktivisten Klaus Renoldner. Ist ein Leben ohne Auto auch auf dem Land möglich? Renoldner meint: “Ja!” – es sei dies alles nur eine Frage der Logistik…

29 Jahre lang war Klaus Renoldner Gemeindearzt in der Gemeinde Pölla bei Horn im Waldviertel. Als leidenschaftlicher Radfahrer legte er nicht nur den 17 Kilometer langen Weg zur und von der Arbeit mit dem Rad zurück. Von Notfälle abgesehen erledigte er auch seine Hausbesuche mit dem Fahrrad.

Isabella Klebinger (l.) und Magda Jöchler nach dem Reich durch Radeln-Gespräch mit Klaus Renoldner

Seitdem er 1995 auf das Rad umgestiegen ist, hat Klaus Renoldner den ökologische Lebensstil auf immer mehr Lebensbereiche ausgeweitet. Inzwischen hat er seinen persönlichen Energie-Break-Even erreicht, produziert also mehr Energie als er verbraucht. Um es auch anderen zu ermöglichen, ein nachhaltiges Leben mit möglichst kleinem ökologischen Fußabdruck zu führen, hat Renoldner das Modell des Triple-Benefit-Principle entwickelt, das zeigen will, wie der Einzelne seinen Lebensstil nachhaltig gestalten und davon auch persönlich profitieren kann.

Heute unterrichtet Renoldner u.a. an der FH Joanneum , an der Modul Universität Wien und spricht als Gastredner über Nachhaltigkeit, Gesundheit und Abrüstung.

Wie seine Patienten auf den radelnden Landarzt reagiert haben und ob sein Nachfolger seinem Vorbild gefolgt ist, hört selbst. Viel Vergnügen!

 

Über diese Folge:

Interviewer: Magda Jöchler, Isabella Klebinger

Produktion /  Schnitt: Matthias Bernold

 

Über diesen Podcast:

In unserem Fahrrad-Podcast “Reich durch Radeln” (RDR) beleuchten wir velophile Erfolgsgeschichten. Wir sprechen mit Menschen, die durch das Radfahren reich geworden sind. “Reichtum” – so wir wir das verstehen – kann Reichtum an Geld oder an imateriellen Werten sein.

Das Team von RDR besteht derzeit aus Matthias Bernold, Klaus Brixler, Magdalena Jöchler und Isabella Klebinger. Die Musik stammt von MC Broko.

Wir haben im alten Argus-Büro in der Frankenberggasse (im Hinterzimmer des Argus-Shop) unser Pop-Up-Studio errichtet, in  dem wir unsere Gesprächspartnerinnen und -partner empfangen.

Danke bei dieser Gelegenheit an Argus und das österreichische Fahrradmagazin Drahtesel, die uns diese Räumlichkeiten und ihre Infrastruktur kostenlos zur Verfügung stellen.

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